Wir über uns

Das Selbstverständliche!

Zum Selbstverständnis gehört das Selbstverständliche. Ein Blick auf die etablierten Strukturen und Traditionen der BaSS zeigt, dass es für diese Arbeitsgemeinschaft selbstverständlich ist,

  • Schulpraktische Studien mit Fokus auf den Lerngewinn für die angehenden Lehrerinnen und Lehrer einzurichten, durchzuführen, kritisch zu untersuchen und weiter zu entwickeln,
  • in Schulpraktischen Studien als Elementen universitärer Lehrerbildung die theoriegeleite Reflexion schulpraktischer Erfahrungen als unverzichtbar anzusehen,
  • Schulpraktische Studien als gemeinsame Aufgabe von Hochschule und Schule (je nach Bundesland und dortiger Gesetzeslage einschließlich der Ausbildungsseminare der Zweiten Phase) zu betrachten und daher allen in Schulpraktische Studien involvierten Lehrerbildnerinnen und Lehrerbildnern Aufmerksamkeit zu widmen,
  • eine Plattform für die Verantwortlichen dieser Prozesse an den Hochschulen zu bieten, also insbesondere den Leitungen der Praktikumseinrichtungen, die ihre Impulse aus den je eigenen Erfahrungen einbringen und die Vernetzung innerhalb der BaSS bereichern können.

Und wie der Name sagt:

  • Als Arbeitsgemeinschaft an all diesen Aspekten zu arbeiten – und sie nicht lediglich darzustellen.
Die bundesweite Vernetzung der an den Hochschulen für Schulpraktische Studien verantwortlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ist zentrales Entwicklungsinstrument der BaSS, v.a. um ihnen insbesondere eine Möglichkeit des kollegialen Austausches über inhaltlich-curriculare, methodische, sowie organisatorisch-logistische Fragestellungen zu bieten. Der Austausch bildet wiederum ein wichtiges Fundament für die Mitglieder, um in der konzeptionellen Beratung der weiteren für die Lehrerbildung zuständigen Personen an der Hochschule, aber auch den Zuständigen an den Schulen tätig zu sein. Die Bundesarbeitsgemeinschaft versteht sich somit als Motor für die Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung Schulpraktischer Studien in allen ihren bundesweit unterschiedlichen Formaten.

Die Ziele und Aufgaben

Die Mitglieder der Bundesarbeitsgemeinschaft haben sich vor dem Hintergrund ihres Selbstverständnisses für ihre Tätigkeit folgende Ziele und Aufgaben gesetzt:

  • Die Bundesarbeitsgemeinschaft bildet eine Plattform für den Dialog über die Weiterentwicklung der in jeder Institution und Region spezifischen Ansätze zur Realisierung Schulpraktischer Studien.
  • Im Rahmen der Bundesarbeitsgemeinschaft werden Varianten der Gestaltung Schulpraktischer Studien entwickelt, erprobt, dokumentiert, geteilt und evaluiert.
  • Es werden Instrumente zur Evaluation Schulpraktischer Studien entwickelt, diskutiert und ausgetauscht.
  • Im Rahmen der Bundesarbeitsgemeinschaft werden Möglichkeiten für die Forcierung des Dialogs zwischen Hochschule, Schule, ggf. Ausbildungsseminaren der Zweiten Phase, sowie der Schulverwaltung erarbeitet, um eine Weiterentwicklung des Aufgabenbereiches zu ermöglichen.
  • Im Rahmen der Bundesarbeitsgemeinschaft werden Informationen über die Entwicklungen der Schulpraktischen Studien in den einzelnen Bundesländern bzw. an den einzelnen Standorten sowie in anderen europäischen Ländern ausgetauscht.
  • Die Bundesarbeitsgemeinschaft formuliert Standpunkte zu bildungs- und hochschulpolitischen Diskussionen und bringt sich in Entscheidungsprozesse für die Verbesserung Schulpraktischer Studien ein.

Die Arbeitsweisen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft arbeitet und wirkt in folgender Weise:

a. Tagungen

Im Rahmen der jährlich stattfindenden Arbeitstagung bietet die Bundesarbeitsgemeinschaft eine Möglichkeit zum Austausch und zur Entwicklung von Perspektiven über Themen im Bereich der Schulpraktischen Studien. Neben den Mitgliedern der BaSS richtet sich die Tagung themengebunden jeweils auch an weitere unmittelbar oder mittelbar mit Schulpraktischen Studien beschäftigte Akteurinnen und Akteure: z.B. Dozierende der Hochschulen, die Lehre im Bereich der Schulpraktischen Studien anbieten; Begleitungen aus Schulen/Studienseminaren; Forschende, die zu Aspekten Schulpraktischer Studien forschen. Die Einladung wird jeweils gemeinsam vom Vorstand und dem tagungsausrichtenden Standort ausgesprochen.

b. Netzwerkarbeit

Die Arbeitsgemeinschaft bildet einen Informationsverbund, der sich untereinander über neue Entwicklungen des Arbeitsfeldes austauscht. Es tragen bspw. über das Leitungsgremium an die Mitglieder der BaSS versandte Mails zu aktuellen Aspekten im Bereich der Schulpraktischen Studien zur Vernetzung bei.

c. Publikationen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft veröffentlicht Arbeitsergebnisse zu aktuellen wissenschaftlichen und politischen Entwicklungen im Bereich der Schulpraktischen Studien im Rahmen einer Fachpublikation, die i.d.R. jährlich erscheint.


Die Organisation der Bundesarbeitsgemeinschaft

Mitglieder
Personen, die sich in einem Schwerpunkt mit Schulpraktischen Studien beschäftigen, werden auf eigene Bitte hin von einem Mitglied des Leitungsgremiums als Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft aufgenommen.

Arbeitsgruppen
Zu spezifischen, längerfristig zu bearbeitenden Themen organisieren sich Teilgruppen der Arbeitsgemeinschaft in Arbeitsgruppen. Dies erfolgt in Rücksprache mit dem Leitungsgremium der Bundesarbeitsgemeinschaft. Die Arbeitsgruppen informieren die Mitglieder der BaSS regelmäßig über die Ergebnisse ihrer Arbeit – bspw. im Rahmen der jährlichen Tagung oder der Publikation.

Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung findet in der Regel jedes Jahr, mindestens aber alle zwei Jahre während der Arbeitstagung statt. Die Mitgliederversammlung nimmt den Bericht der Sprecherin oder des Sprechers und des Leitungsgremiums entgegen und beschließt Schwerpunkte der weiteren Tätigkeit in Absprache mit dem Leitungsgremium.

Leitungsgremium
Die Mitglieder der Bundesarbeitsgemeinschaft wählen im Abstand von zwei Jahren auf der Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte ein Leitungsgremium. Das Leitungsgremium besteht minimal aus der Sprecherin oder dem Sprecher, wird allerdings in der Regel durch weitere Mitglieder der Bundesarbeitsgemeinschaft ergänzt.
Der Sprecher oder die Sprecherin repräsentiert die Bundesarbeitsgemeinschaft nach innen und nach außen. Sie oder er delegiert Teilaufgaben in Absprache mit den Mitgliedern des Leitungsgremiums.
Das Leitungsgremium legt jährlich gegenüber der Mitgliederversammlung Rechenschaft über die Tätigkeiten im Rahmen der Amtsführung ab. Eine Verlängerung der Amtszeit der Personen des Leitungsgremiums ist möglich, setzt allerdings die erneute Wahl voraus.

    Kontakt

    Alle Kontaktinformationen zur Bundesarbeitsgemeinschaft finden sich hier.